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RAUM IM RAUM die optimale Schallschutzlösung
Am Anfang stand der Wunsch Schlagzeug zu spielen...............
Doch dann, nach dem Aufbau des Sets kam die Realität. In einem Keller eines Reihenmittelhauses ist alles möglich, nur nicht das Spielen eines akustischen Sets. In meinem Wohnzimmer war es leiser als in dem des Nachbarn. Also musste eine Möglichkeit geschaffen werden, die mir ohne Streitigkeiten mit Nachbarn und Stundenfestsetzung es ermöglichen würde, immer üben zu können, wann und wie ich es will.
Es muss ein schalldichter Raum her. Woher und wie war die Frage.
Sicherlich kann man einen Raum mit einer Größe von ca. 2,50 x 2,75 m für mehrere Tausend Euro käuflich erwerben, aber das war mir zu teuer. Dieser gekaufte Raum, ist zwar relativ schnell aufgebaut, bringt aber nur ca. 43 dB Dämmung.
So wurde mein nahezu schalldichter Raum geboren. Ich habe mich erkundigt und einen “Raum in einem Raum” gebaut:
Vor den zwei Außenwänden wurde zunächst ein 50 mm Ständerprofil mit Akustikwolle angebracht. Davor wurden drei Platten a‘ 12,5 mm Rigipsplatten „die Blaue“ gesetzt, davor ein 100 mm Ständerprofil mit gleicher Akustikwolle (100mm) und dann im eigentlichen Innenraum wurden nochmals drei Platten a‘ 12,5 mm Rigipsplatten „die Blaue“ gesetzt.
Die beiden inneren Wände beschränken sich auf 100 mm Ständerwerk, welche mit Akustikwolle ausgelegt sind und beidseitig mit drei x 12,5 mm Rigipsplatten „die Blaue“ beplankt ist.
 Selbstverständlich ist darauf zu achten, dass alle Fugen zum Boden-, zur Decke und den Wänden luftdicht mit Gips- Spachtelmasse verschlossen werden. Um die Schallübertragung auf den Boden und den der Nachbarhäuser weitestgehend zu vermeiden, wurde ein entkoppelter (doppelter) Boden eingebaut. Hierbei wurde die Stelzen auf Kautschuk mit dem vorhandenen Fliesenboden verklebt . Darauf liegen zwei Gipsplatten a‘ 22 mm,eine schalldämmende Unterlage sowie eine 19 mm Spanplatte mit Nut und Feder–die natürlich zu den Wänden entkoppelt sind. Darauf wird ein Teppichbelag erlegt,der möglichst langflorig sein sollte.
Weiterhin wurde die Decke mit Deckenabhängern und einem 50 mm Deckenprofil abgehangen. Der Zwischenraum wurde auch hier mit Akustikwolle ausgestopft. Die Beplankung wurde mit zwei x 12,5 mm Rigipsplatten „die Blaue“ ausgeführt.
Zum Abschluß der Wand- und Deckendämmung wurden die Flächen mit Schaumstoffkegelplatten vollflächig bekleidet.
 Die Wände bringen somit eine Dämmung von ca. 65 dB.
Wie unten erwähnt, sind Löcher zu vermeiden um den Schallpegel zu bergrenzen. Allerdings gibt es auch ein unvermeidbares Loch- Die Eingangstüre.Dementsprechend habe ich eine Spezialtüre die durch Ihre Konstruktion z.B. ihr Spezialglas und Rahmen eine Schallreduzierung von ca. 48 dB bringt. Optional kann noch eine zweite Tür eingebaut werden. Da sich mein Nachbar auch am Sonntagmorgen um 11:00 Uhr von meinem Schlagzeugspielen in keinster Weise gestört fühlt, wurde auf eine weitere Investition verzichtet. Vor dem beplanken der Wände sowie der Spachtelarbeiten muß darauf geachtet werden, wo der Stromanschluß sowie die Beleuchtung, Steckdosen und Lichtschalter installiert werden sollen. Denn jedes Loch, dass letztendlich nicht gebraucht wird, mindert die Schalldämmung um ein vielfaches. Ein Nachteil hat der Raum jedoch. Nach ca. 1 – 1,5 Stunden sollte die Tür für frische Luft geöffnet werden, denn da keine Lüftung als finanziellen Gründen berücksichtigt worden ist!!!
Viel Spaß beim Nachbauen. Roland Iller

Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung unter
Mail to:iller_roland@hotmail.com
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